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Clematis montana Rubens (Bergwaldrebe)

Geposted von Johannes Achteresch am

Die Clematis gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse. Die Bergwaldrebe ist eine sehr blütenreiche Wildart der Clematis dabei blüht sie im Mai bis Juni. Die Blüten sind weiß bis rosa und duften ganz leicht. Clematis ist eine Sommer-grüne Kletterpflanze das heißt das sie ihr laub im winter verliert. Da die Pflanze sehr groß werden kann, sind Kletterhilfen sinnvoll, hierzu sind Rank gitter gut. Es gibt über 200 Arten von Clematis.

 

Die Bergwaldrebe ist äußerst Frosthart und der Standort sollte nicht zu sonnig sein. Am besten ist Halbschatten, zum Beispiel eine Stelle an der Nordseite eines Hauses. Der Fuß der Bergwaldrebe muss in jedem Fall schattig sein. Hierzu empfiehlt sich eine Stauden Unterpflanzung. Der Standort sollte geschützt sein, Wind mag sie nicht so sehr. Der ideale Boden ist humos, nährstoffreich und durchlässig. Ein etwas Sand- und kalkhaltiger Boden ist ebenso geeignet. Er darf nicht zu sauer sein. Die beste Pflanzzeit ist das Frühjahr oder die Zeit zwischen August und Oktober. Man pflanzt Clematis 10 cm tiefer als im Topf, damit ein bis zwei Knospenpaare unter der Erdoberfläche liegen. Außerdem bringt man eine 10 cm dicke Mulchschicht auf. Im Sommer muss reichlich gegossen werden. Vor allem bei längeren Trockenperioden braucht die Pflanze reichlich Wasser. Einmal im Jahr sollte man die Waldrebe düngen.

Wuchs:

Clematis montana gehört zu den stark wachsenden, beinahe wuchernden Clematis. Sie kann 8 bis 10 Meter groß werden. Es ist nicht ganz einfach, sie zurück zu schneiden oder zu stutzen, da sie sich stark verzweigt. Die Bergwaldrebe blüht am Vorjahresholz, kann also nur nach der Blüte beschnitten werden. Daher besteht nur eine beschränkte Möglichkeit, die Wuchsform zu steuern. Wenn die Pflanze zu groß oder zu schwer geworden ist, hilft meist nur ein ziemlich radikaler Rückschnitt, um sie einzudämmen. Das hilft auch gegen das typische Verkahlen von unten bei dieser schnell aufstrebenden Clematis. Die Pflanzen vertragen das in der Regel sehr gut, selbst einen Schnitt in altes Holz. Sie treiben wieder gut aus. Bergwaldreben lassen sich leicht durch Absenker oder Stecklinge aus halbreifem Material vermehren. Diese werden im Hochsommer geschnitten.