Geranium macrorrhizum, Balkan-Storchenschnabel

Geposted von Johannes Achteresch am

Geranium macrorrhizum wird als Staude häufig mit der Balkongeranie verwechselt. Der Storchenschnabel ist eine sehr robuste und winterharte Staude die zur Familie der Storchschnabelgewächse gehört. Die Sorte ‚Ingwersen‘ gehört mit ihrer Wuchshöhe von bis zu 30 cm zu den flach wachsenden Storchensbel. Zudem ist die Pflanze ausläuferbildend und wächst kissenartig .

Standort

Wenn sie 7 – 9 Stauden dieser Sorte auf einen Quadratmeter pflanzen, bekommen sie schnell eine geschlossene Fläche. Zudem bevorzugt sie sonnige bis halbschattige Standorte und wächst in lockerer, nährstoffreicher Gartenerde am besten. Zudem ist Geranium macrorhizum so gut wie immer Grün bzw. im Herbst- Winter Rot-Orange. Die Art Geranium macrorhizum ist sehr ausdauernd und blühwillig in zart Rosa. Die Blütezeit erstreckt sich von Anfang Mai bis in den Juli. Die Blätter können handgroß werden und sind tief gelappt. Geranium ist eine sehr vielseitige (Sorten- und Artenreiche) Pflanzengattung (besteht aus über 400 Arten) die in jeden Garten passt und es gibt für fast jeden Standort eine passende Art, sogar sehr feuchte sumpfige Standorte werden von einigen Arten (Geranium palustre) besiedelt. Der Storchenschnabel ist voll frosthart und sehr robust.

Die Art macrorhizum hat eine orange bis rote Herbstfärbung und sie duftet intensiv aromatisch. Der Storchenschnabel ist je nach Art/Sorte besonders geeignet als Bodendecker oder Begleitpflanze für Prachtstauden in Blumenrabatten, unter Bäume im Schatten, im Steingarten, für naturnahe Pflanzungen, Trockenmauern, zur Hangbefestigung, Kiesgärten und Waldgärten.

Arten wie Geranium macrorrhizum sind besonders schöne Rosenbegleiter. Mit einem erstens gut durchlässigen, zweitens frischen und drittens nährstoffreichen Boden ohne Staunässe kommen die Geranien gut zurecht. Zudem verträgt sie kurze Trockenperioden. Der Storchenschnabel verursacht nur einen geringen Pflegeaufwand und ist recht einfach zu kultivieren. Gelegentlich ausdünnen, wenn die Pflanzen zu sehr wuchern, sie lassen sich dabei durch Teilung leicht vermehren. Auch wenn sie trockenheitsverträglich sind, bei langen Trockenperioden wässern. Das Abscheiden von verwelkten Blättern und Blüten fördert Wachstum und eventuell einen weiteren Blütenflor. Wer schnell kahle Stellen an schwierigen Standorten begrünen will sollte diese Stauden in Betracht ziehen. Ein Winterschutz ist nicht nötig.